Blick auf Meldorf
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Am Sonnabend und Sonntag, 26. und 27. September 2026, steht die Meldorfer Innenstadt wieder ganz im Zeichen des Kohls. Zum 20. Mal lädt das Meldorfer Kohlvergnügen auf den Südermarkt ein. An beiden Tagen erwartet die Besucherinnen und Besucher von 11 bis 18 Uhr ein sehr abwechslungsreiches Programm. Der Eintritt ist frei. Das Meldorfer Kohlvergnügen gehört zu den Dithmarscher Kohltagen. Veranstaltet wird es vom Wirtschafts- und Verkehrsverein Meldorf und Umgebung in Zusammenarbeit mit der Stadt Meldorf, der Kirchengemeinde, der Tourist-Information sowie zahlreichen Betrieben und ehrenamtlich Engagierten. Kohlmarkt, Handwerk und Musik Auf dem Südermarkt präsentieren sich Landwirtschaft und Handwerk zum Anfassen, Mitmachen und Ausprobieren. Hinzu kommen ein Handwerker- und Handarbeitsmarkt, Oldtimertrecker und die Torfbahn „Emma“. Auch kulinarisch wird sich vieles um das bekannteste Gemüse Dithmarschens drehen, wobei ausdrücklich auch Speisen ohne Kohl angeboten werden. Für die musikalische Begleitung sorgen an beiden Tagen verschiedene Gruppen. Am Sonnabend reicht das Programm von Acoustic Rock und Shantys über Oldies bis zu Rock- und Popmusik. Am Sonntag treten unter anderem Sour Mash, The Stations Stompers, der Jugendchor der Meldorfer Kirche und MaCH 2 auf. Auf dem Rathausplatz ist außerdem eine Vorführung der Ballett- und Tanzschule M. Mallach geplant. Das ausführliche Programm und das Veranstaltungsplakat sind auf der Seite des Wirtschafts- und Verkehrsvereins Meldorf zu finden. Premiere für die Meldorfer Kohlympiade Eine Neuheit im Jubiläumsjahr ist die erste Meldorfer Kohlympiade. Sie beginnt am Sonnabend um 13 Uhr. Einzelpersonen und Teams können auf einer etwa 500 Meter langen Strecke an 14 Stationen zeigen, wie gut sie mit Aufgaben rund um Bodenbearbeitung, Pflanzen, Bewässern und Ernten zurechtkommen. Dabei soll nicht die sportliche Höchstleistung im Mittelpunkt stehen, sondern der gemeinsame Spaß. Für die Strecke werden etwa 30 bis 40 Minuten veranschlagt. Der Start liegt am Markt auf Höhe der Bäckerei Balzer. Von dort führt die Route durch die Roggenstraße, über den Rathausplatz und durch die Spreetstraße zurück zum Markt. Die Startgebühr beträgt für Einzelpersonen 5 Euro und für Teams 12,50 Euro. Eine spontane Teilnahme ist grundsätzlich möglich; wer mit einem Team zu einer bestimmten Zeit antreten möchte, sollte sich vorher anmelden. Die Siegerehrung ist für 16.30 Uhr vorgesehen. Weitere Angaben zur Teilnahme und Anmeldung gibt es auf der Seite „ Die Kohlympiade “ . Bereits von 10 bis 17 Uhr am Sonnabend ist auch die Schutzstation Wattenmeer mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz vertreten. Dort wird u. a. ein öffentliches Bernsteinschleifen angeboten; am Ende kann eine selbst gefertigte Bernsteinkette mitgenommen werden. Das Angebot ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Link zum " Infostand beim Meldorfer Kohlvergnügen ". Stadt- und Domführung am Sonntag Wer mehr über Meldorf erfahren möchte, kann am Sonntag um 12 Uhr an der kurzen Stadtführung „Meldorf shorts“ teilnehmen. Treffpunkt ist die Tourist-Information am Nordermarkt. Die Teilnahme kostet 3 Euro pro Person. Um 15 Uhr beginnt die Führung „Der Dom und seine Schätze“. Treffpunkt ist der Haupteingang des Meldorfer Doms. Die Domführung ist kostenfrei, Spenden sind jedoch erwünscht. Verkaufsoffener Sonntag Am Sonntag öffnen außerdem die Meldorfer Geschäfte von 12 bis 17 Uhr. Damit lässt sich der Besuch des Kohlvergnügens mit einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt verbinden. Das Fest selbst dauert an diesem Tag wie am Sonnabend von 11 bis 18 Uhr. Fairer Handel rund um das Festwochenende Auch der faire Handel spielt in Meldorf in diesen Tagen eine Rolle. Die Stadt trägt bereits seit März 2014 den Titel Fairtrade-Town. Das Thema wird in Meldorf unter anderem vom Eine-Welt-Laden, der Lokalen Agenda 21 sowie weiteren Geschäften und Initiativen getragen. Weitere Informationen dazu bietet die Seite Fairtrade-Stadt Meldorf . Im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche findet bereits am Mittwoch, 23. September, von 18.30 bis 20 Uhr in der Ditmarsia die Multivisionsshow „Ostafrika – Fair Trade & Natur“ statt. Die Fotojournalisten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner berichten mit Bildern, Erzählungen und Musik aus Uganda, Kenia und Tansania. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Vanille-Kleinbauern, Kunsthandwerker und Beschäftigte einer Fairtrade-Rosenfarm. Außerdem geht es um die Natur Ostafrikas und ihre Bedrohung durch Klimawandel, Wilderei und Tourismus. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; Spenden für die „Vertrauenskasse“ sind erwünscht. Organisiert wird der Abend von Eine Welt im Blick und der Ökumenischen Arbeitsstelle des Kirchenkreises Dithmarschen in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Meldorf, der Lokalen Agenda 21 und der Fairtrade-Stadt Meldorf. Einzelheiten stehen im Veranstaltungskalender der Stadt Meldorf . Am Freitag, 25. September, lädt die Kirchengemeinde außerdem um 10 Uhr zu einer Marktandacht zur Fairen Woche in den Meldorfer Dom ein. Sie bildet eine weitere Verbindung zwischen dem Festwochenende und Meldorfs Engagement für den fairen Handel. Der Termin ist ebenfalls im städtischen Veranstaltungskalender aufgeführt.

Heide und Meldorf werden am 19. und 20. September zu Bühnen für sportliche Allrounder: Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften kämpfen hier rund 700 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland in 65 Wettbewerben um nationale Titel. Ausrichter ist der MTV Heide, unterstützt von TuRa Meldorf. Die verschiedenen Wettkämpfe verteilen sich auf mehrere Sportstätten in Heide und Meldorf. Meldorf wird dabei zum Zentrum der Leichtathletik. Im Stadion an der Promenade stehen an beiden Tagen zahlreiche Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen auf dem Programm. Dort werden unter anderem leichtathletische Fünfkämpfe sowie Einzelmeisterschaften im Schleuderballwerfen und Steinstoßen ausgetragen. Die Wettkämpfe im Meldorfer Stadion beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 8 Uhr. Am Samstag ist der letzte Start für 17.15 Uhr vorgesehen, am Sonntag für 14.15 Uhr. Kurzfristige Änderungen am Wettkampftag sind möglich. Die Jahn-Wettkämpfe sind sehr vielseitige Wettbewerbe. Sie verbinden Geräteturnen, Leichtathletik und Schwimmen. Jugendliche von 12 bis 17 Jahren treten dabei im Jahn-Sechskampf an. Ab der Altersklasse 18/19 wird daraus ein Jahn-Neunkampf. Dann kommen mit dem Sprung beim Turnen, dem Weitsprung und dem Tauchen drei weitere Disziplinen hinzu. Daneben gibt es die sogenannten Deutschen Mehrkämpfe. Sie verbinden Geräteturnen und Leichtathletik, verzichten aber auf das Schwimmen. Bei den leichtathletischen Fünfkämpfen stehen Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen, Schleuderballwerfen und ein Mittelstreckenlauf auf dem Programm. Die Schwimm- und Kunstspringwettbewerbe finden in der Dithmarscher Wasserwelt in Heide statt. Auch die Turnwettbewerbe werden in Heide ausgetragen. Der größte Teil der Leichtathletik ist dagegen im Stadion an der Promenade, Promenade 20, in Meldorf zu erleben. Für Meldorfer Sportinteressierte bietet das Wochenende somit die seltene Gelegenheit, eine Deutsche Meisterschaft unmittelbar vor der Haustür zu erleben. Link zum Veranstaltungsplan: https://www.dtb.de/mehrkaempfe

Die geplante Ferienhaussiedlung am Meldorfer Hafen beschäftigt die Politik seit Jahren und zwischenzeitlich auch die Verwaltungsgerichtsbarkeit. Im Mittelpunkt der Differenzen steht die Standortfrage. Die Befürworter betrachten die Fläche neben dem Meldorfer Hafen als vergleichsweise unempfindlich und daher für eine touristische Entwicklung geeignet. Das Gelände ist deshalb bereits seit Langem Gegenstand konkreter Planungen. Die Gegner befürchten dagegen, dass die Gäste der vorgesehenen 54 Ferienunterkünfte und bis zu 16 Hausboote zusätzlichen Verkehr und weitere Infrastruktur mit sich bringen. Dies würde ihrer Auffassung nach den unmittelbar angrenzenden, international bedeutsamen Natur- und Vogelschutzraum zu stark belasten. Hinzu kommt ein Konflikt um das Verfahren. Die Stadt Meldorf hatte die Zuständigkeit für die Bauleitplanung in diesem Gebiet auf das Kommunalunternehmen Tourismusförderung Speicherkoog Dithmarschen, das heute von der Stadt Meldorf und der Gemeinde Nordermeldorf getragen wird, verlagert. Deshalb wurde das erste Bürgerbegehren von 2022 für unzulässig erklärt. Das Verwaltungsgericht Schleswig bestätigte diese Entscheidung im Dezember 2025. Ein neu formuliertes Bürgerbegehren, das auf das Weisungsrecht der Stadt gegenüber ihren Vertretern im Kommunalunternehmen zielt, wurde im August 2026 zugelassen. Die Bürgerinitiative für Naturschutz im Speicherkoog (BINS) hatte dafür innerhalb von rund drei Monaten 943 gültige Unterschriften gesammelt; erforderlich waren 605. In der Sitzung der Stadtvertretung am 15. September stellten zunächst die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens ihre Argumente dem Gremium und den relativ zahlreichen anwesenden Einwohnerinnen und Einwohnern vor. Anschließend erläuterten die Fraktionsvorsitzenden ihre jeweiligen Positionen. Trotz unterschiedlicher politischer und inhaltlicher Herangehensweisen waren sie sich letztlich darin einig, die Entscheidung den Bürgerinnen und Bürgern überlassen zu wollen. Die gesamte Diskussion verlief ausgesprochen sachlich, höflich und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Die Stadtvertretung fasste die erforderlichen Verfahrensbeschlüsse einstimmig und machte damit den Weg für den Bürgerentscheid frei. Am 22. November 2026 können (und sollen) die Meldorfer Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft der Ferienhausplanung abstimmen.

Die Stadt Meldorf stellt für ein bestehendes Wohngebiet den Bebauungsplan Nr. 78 auf. In der amtlichen Bekanntmachung 288/2026 ( Link zur Bekanntmachung ) wird das Plangebiet als Bereich nördlich der Südermiele und der Bebauung am Heseler Weg, südlich des Dietrich-Bonhoeffer-Ringes, westlich des Delfenweges sowie nördlich der Friedrich-Jansen- und Julius-Leber-Straße beschrieben. Vereinfacht gesagt geht es im Wesentlichen um die Straße „Im Winkel“ sowie einen kleinen Teil des Delfenweges. Ziel der Planung ist es, Teile der bisherigen Kleinsiedlungsgebiete neu zu ordnen. Sie sollen künftig als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen und die geltenden baulichen Vorgaben flexibler gestaltet werden. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung lädt die Stadt alle Interessierten – ausdrücklich auch Kinder und Jugendliche – zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet am Mittwoch, 16. September 2026, um 17 Uhr im Sitzungssaal 3.01 des Amtes Mitteldithmarschen, Roggenstraße 14 in Meldorf, statt. Der Zugang erfolgt über den Personaleingang am Parkplatz an der Rosenstraße zwischen Warns und der Bücherei. Bei der Veranstaltung werden die Ziele und Hintergründe der Planung erläutert. Anschließend besteht Gelegenheit, erste Planungsunterlagen einzusehen, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Nach einem sich zu einem späteren Zeitpunkt daran anschließenden Beschluss des Bau- und Umweltausschusses der Stadt Meldorf folgt dann das gesetzlich vorgesehene Veröffentlichungsverfahren. Auch in diesem Rahmen können erneut Anregungen usw. zur Planung vorgebracht werden.

Das für Freitag, den 11. September 2026, angekündigte Kochevent „KohlFAIRgnügen“, mit dem die diesjährige Faire Woche eröffnet werden sollte, muss aufgrund der Bauarbeiten am Gebäude der Amtsverwaltung am Rathausplatz ausfallen. Die Eröffnungsandacht findet wie geplant um 10 Uhr statt, wird jedoch in den Meldorfer Dom verlegt.

Foto: Pressestelle Kreis Dithmarschen - (im strömenden Regen) Landrat Thorben Schütt bei der symbolischen Schlüsselübergabe an den Schulleiter Dr. Fischer, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Bauunternehmens KLEUSBERG, des Schulelternbeirates und des Fachdienstes für Liegenschaften und Schulen

Die Meldorfer Theatergruppe hat „Tavias Reise“ 2017 und 2023 auf die Bühne gebracht. Nun wird die Geschichte als ein Film der Meldorfer Theatergruppe ein weiteres Publikum erreichen. Weil die Filmpremierenaufführung in der Ditmarsia am 11.10.2026, dem Welthospiztag, sehr schnell ausgebucht war, bieten die Meldorfer Theatergruppe und der Freundeskreis Hospiz Dithmarschen jetzt kurzerhand noch einen Zusatztermin an. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Menschen bewegen: Wie sprechen wir über das Sterben, über den Abschied und über die Trauer? Und wie hören wir dabei Kindern zu, wie geben wir ihnen Raum für ihre Fragen und für ihre Ängste? Sabine Rachl ist Autorin, Pädagogin und Musiktherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Sie hat sich in ihrem Buch „Tavias Reise“ diesen Themen aus einer ungewöhnlichen Perspektive genähert. Tavia ist ein junges Oktopusmädchen. Mit ihren Eltern und ihrem Bruder Tavo lebt sie im Meer. Die Krankheit „Buntämie“ verändert plötzlich ihren vertrauten Alltag. Als die Behandlung nicht hilft, spürt Tavia, dass ihre Lebenszeit begrenzt ist. Doch die Erwachsenen scheuen das offene Gespräch mit ihr. Deshalb macht sie sich selbst auf die Suche nach Antworten auf die Frage „Kannst Du mir sagen, wie Sterben geht?“. Ihre Reise führt sie zu ganz unterschiedlichen Meeresbewohnern. Sie begegnet einer Riesenmuschel, Leuchtquallen und dem Ältestenrat der Kraken. Ein Mantarochen wird ihr Freund und trägt die geschwächte Tavia auf seinem Rücken. Die Begegnungen eröffnen ihr verschiedene Sichtweisen auf das Leben und den Tod. Tavia schöpft Vertrauen und verliert einen Teil ihrer Angst vor dem Abschied. Schließlich kehrt sie zu ihrer Familie zurück, um zu Hause zu sterben. Für die Meldorfer Bühne bearbeitete seinerzeit die Autorin und Journalistin Ellen Balsewitsch-Oldach das Buch. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Hospiz Dithmarschen. Die Inszenierung von 2017 war als Theaterstück mit Musik gestaltet. Sie richtete sich an Erwachsene sowie an Kinder in Begleitung Erwachsener. Am 6. Oktober 2023 feierte die Wiederaufnahme Premiere. Regie führte seinerzeit Susan Claussen. Mit der Verfilmung begann nun ein weiteres Kapitel dieses Meldorfer Projekts. Unter Leitung der Regisseurin Martina Fluck haben die Mitglieder der Meldorfer Theatergruppe das Stück für die Kamera als eigenständiges Kammerspiel mit viel Musik umgesetzt. Künftig soll der Film u. a. Hospizeinrichtungen für die Bildungsarbeit zur Verfügung stehen.

Bildhinweis: KI-generierte Illustration; frei erfunden. Der Entwurf einer neuen Haus- und Badeordnung für das Meldorfer Hallen- und Freibad hat im städtischen Ausschuss für Generationen und Soziales am 2. September zu teils intensiven und kontroversen Diskussionen geführt. Die abschließende Beratung und Beschlussfassung durch die Stadtvertretung ist für den 15. September vorgesehen. Am Ende dieses Tagesordnungspunktes berichtete die Bürgermeisterin über Fortschritte bei der zeitlichen Koordinierung der noch ausstehenden Bauarbeiten. Die Bemühungen der vergangenen Tage und Wochen um eine möglichst termingerechte Ausführung zeigten offenbar Wirkung. Damit haben sich die Aussichten auf eine Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs im Hallenbad im vierten Quartal 2026 offensichtlich deutlich verbessert. Die Eintrittspreise stehen bereits fest: Die Stadtvertretung hatte die neue Entgeltordnung am 12. Mai beschlossen; sie wurde im Juni bekannt gemacht. Eintrittspreise im Überblick Einzelkarten Erwachsene: 5,50 Euro Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren: 3,00 Euro Ermäßigungsberechtigte*: 3,50 Euro Bis zu zwei Erwachsene als Begleitpersonen eines oder mehrerer Kinder bis zehn Jahre: jeweils 3,00 Euro Kurzzeittarif Montags bis freitags kostet der Eintritt während der Frühbadezeit sowie in den letzten anderthalb Stunden vor Schließung jeweils 3,50 Euro. Zehnerkarten Erwachsene: 50,00 Euro Kinder und Jugendliche: 25,00 Euro Ermäßigungsberechtigte*: 30,00 Euro Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigungen gelten für Menschen mit Schwerbehindertenausweis sowie für die in der Entgeltordnung genannten Beziehenden von Sozialleistungen. Die vollständige Entgeltordnung ist auf der Internetseite der Stadt Meldorf im Bereich „Hallen- & Freibad“ abrufbar (Link: https://www.stadt-meldorf.de/leben-in-meldorf/freizeit-sport/hallen-freibad )

Bild: Peter Jansen Das deutsche Sozialrecht ist kompliziert. Wenn Sie Probleme mit der Grundsicherung, der Hilfe zum Lebensunterhalt, dem Wohngeld oder auch Leistungen der Krankenkassen, dem BAföG-Amt oder Schwierigkeiten beim Kindergeld haben: Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Anke Erdmann, hilft mit ihrem Team bei allen Fragen rund um das Sozialrecht. Sie können sich telefonisch beraten lassen, eine E-Mail schreiben oder sich für einen Termin vor Ort anmelden. Ihr Anliegen wird aufgenommen und Sie werden unabhängig und kostenlos am Dienstag, den 15. September, von 11 bis 15 Uhr in der Kreisverwaltung , Stettiner Str. 30, 25746 Heide, Raum 001, beraten. Eine Terminvereinbarung vorab ist zwingend erforderlich , die Beratung erfolgt im Einzelgespräch. Ohne telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 0431/988-1240 ist eine persönliche Beratung leider nicht möglich. Eine persönliche Beratung in der Dienststelle im Karolinenweg 1 in Kiel ist in Einzelfällen nach vorheriger Anmeldung ebenfalls möglich. Bürger*innen erhalten selbstverständlich weiterhin zu folgenden Zeiten sozialrechtliche Beratung am Telefon, per E-Mail oder per Post: Montag, Dienstag und Freitag: 09:00 bis 14:30 Uhr Mittwoch: 09:00 bis 17:00 Uhr Donnerstag: bis auf Weiteres telefonisch nicht erreichbar. Auch können sich Bürger*innen in allen weiteren Zuständigkeiten (Polizeibeauftragte, Antidiskriminierungsstelle und Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche) an die Dienststelle der Bürgerbeauftragten wenden. Kontaktmöglichkeiten Sie erreichen das Büro unter: 0431 988-1240 bzw. über folgende E-Mailadressen: - buergerbeauftragte@landtag.ltsh.de - polizeibeauftragte@landtag.ltsh.de - antidiskriminierungsstelle@landtag.ltsh.de - beschwerdich@landtag.ltsh.de

Bild: Peter Jansen Meldorf versteht sich als Stadt der Inklusion, in der Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich miteinander leben, arbeiten und feiern. Mit der Stiftung Mensch, einem städtischen Beauftragten sowie verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten verfügt die Stadt über gewachsene inklusive Strukturen. Dennoch bleibt es eine dauerhafte Aufgabe, bestehende Barrieren im öffentlichen Raum und bei digitalen Angeboten zu erkennen und abzubauen. Auf ein konkretes Problem machte der Meldorfer Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Michael Hegger, kürzlich in seinem Tätigkeitsbericht vor dem Ausschuss für Generationen und Soziales aufmerksam. Die Zuwegung zur Stadtbücherei besteht vollständig aus Kopfsteinpflaster. Was sich optisch ansprechend in das historische Stadtbild einfügt, kann für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – insbesondere für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer – zu einem erheblichen Hindernis werden. Hegger regte deshalb an, mit einfachen Mitteln einen schmalen Streifen aus besser befahrbarem Gehwegpflaster in die vorhandene Zuwegung einzufügen. Dadurch könnte der Zugang zur Stadtbücherei erleichtert werden, ohne das Erscheinungsbild des Umfeldes grundlegend zu verändern. Ein förmlicher Antrag war zunächst nicht erforderlich. Die Bürgermeisterin nahm die Anregung in der Sitzung auf und will sie mit den zuständigen Fachleuten besprechen. Damit ist ein erster Schritt getan, um an dieser Stelle eine praktikable und barriereärmere Lösung zu finden.