Verbesserter Zugang zur Meldorfer Stadtbücherei angeregt
Veröffentlicht am: 3. September 2026

Bild: Peter Jansen
Meldorf versteht sich als Stadt der Inklusion, in der Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich miteinander leben, arbeiten und feiern.
Mit der Stiftung Mensch, einem städtischen Beauftragten sowie verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten verfügt die Stadt über gewachsene inklusive Strukturen. Dennoch bleibt es eine dauerhafte Aufgabe, bestehende Barrieren im öffentlichen Raum und bei digitalen Angeboten zu erkennen und abzubauen.
Auf ein konkretes Problem machte der Meldorfer Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Michael Hegger, kürzlich in seinem Tätigkeitsbericht vor dem Ausschuss für Generationen und Soziales aufmerksam. Die Zuwegung zur Stadtbücherei besteht vollständig aus Kopfsteinpflaster.
Was sich optisch ansprechend in das historische Stadtbild einfügt, kann für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – insbesondere für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer – zu einem erheblichen Hindernis werden.
Hegger regte deshalb an, mit einfachen Mitteln einen schmalen Streifen aus besser befahrbarem Gehwegpflaster in die vorhandene Zuwegung einzufügen. Dadurch könnte der Zugang zur Stadtbücherei erleichtert werden, ohne das Erscheinungsbild des Umfeldes grundlegend zu verändern.
Ein förmlicher Antrag war zunächst nicht erforderlich. Die Bürgermeisterin nahm die Anregung in der Sitzung auf und will sie mit den zuständigen Fachleuten besprechen. Damit ist ein erster Schritt getan, um an dieser Stelle eine praktikable und barriereärmere Lösung zu finden.